Impressionen der ersten Verleihung des „Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel“
TEFAF Maastricht
Die erstmalige Verleihung des „Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel“ fand im TEFAF-Salon statt und wurde von WELTKUNST-Chefredakteurin Dr. Lisa Zeitz moderiert. Georg Laue eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort im Namen der TEFAF. Prof. Dr. Dirk Syndram, Vorsitzender des Stiftungsrats, und Dr. Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, stellten das neue Format des Preises vor.
Den Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung des Preises an das Städel Museum und den Kunsthändler Wolfgang Wittrock, deren beispielhafte Zusammenarbeit den Ankauf von Selbstbildnis mit Sektglas (1919) von Max Beckmann für das Museum ermöglichte. Das Selbstporträt konnte im Jahr 2020 dank der Unterstützung der Beauftragten für Kultur und Medien, der Ernst von Siemens Kunststiftung, des Städelschen Museums-Vereins, der Kulturstiftung der Länder sowie fünf privater Mäzene für das Städel Museum erworben werden.
Die Laudatio auf das Preisträgerpaar hielt Dr. Bernhard Maaz, der insbesondere Wolfgang Wittrocks feinsinnige und zugleich selbstlose Vermittlungsarbeit hervorhob, die den Erwerb des Gemäldes entscheidend prägte. Dr. Maaz selbst hatte zuvor bereits durch das mäzenatische Engagement Wittrocks erfolgreich den Ankauf des Gemäldes „Femme au violon“ (1910) von Pablo Picasso für die Pinakothek der Moderne in München realisieren können.
Mit dem Preisgeld ist eine Ausstellung im Städel Museum geplant, die sich jener Sammlerfamilie widmet, aus deren Besitz ebenfalls das prämierte Selbstbildnis stammt.
Die ausführliche Pressemitteilung zur ersten Preisverleihung finden Sie hier.
Die englische Version der Pressemitteilung finden Sie hier.
Abbildungen © Jitske Nap 2026.




















